Am Abend bricht der Baummarder auf, um sein Revier zu durchstreifen und auf die Jagd zu gehen. Diese erfolgt sowohl am Boden als auch in den Kronen der Bäume. Darauf ist auch der Name dieses Marders zurückzuführen.
Pro Tag bzw. Nacht legen Baummarder einige Kilometer in ihrem Revier zurück. Sie markieren dieses mit Drüsensekreten und verteidigen es gegen Artgenossen gleichen Geschlechts.
Den Großteil der Baummarderbeute machen am Boden gefangene Mäuse aus. Da diese in lückigen Altholzbeständen besonders häufig sind, stellen Wälder in der Zerfallsphase den Vorzugslebensraum des Baummarders dar.
In natürlichen Habitaten sind oftmals liegende bzw. schräg stehende Baumstämme vorhanden. Auf diesen bewegen sich Baummarder besonders gerne fort.
Ein Wurf umfasst meist drei Jungmarder. Diese drei Jungtiere wurden nach dem Fällen einer alten Rotbuche in einer ehemaligen Schwarzspechthöhle entdeckt.






















